Link verschicken   Drucken
 

Unser Bild vom Kind

Gerade in der jetzigen Generation wird es immer wichtiger sich in einer Gruppe behaupten zu können, die eigenen Bedürfnisse und Fähigkeiten zu vertreten und zu erkennen und dennoch in einem sozialen Miteinander zu leben.

 

Kinder lernen und erforschen ihren Lebensraum auf ihre ganz individuelle Weise, bestärkt durch kindliche Neugier und Begeisterungsfähigkeit. Wichtig dabei ist, dass wir dem Kind dafür einen sicheren Platz anbieten, von dem aus es die Welt erkunden und bei Bedarf bei uns wieder einen sicheren Hafen finden kann. Dabei ist natürlich zu berücksichtigen, dass jedes Kind:

  • unterschiedlich in seiner Entwicklung ist,

  • aktiver Gestalter seiner Bildung und Entwicklung ist,

  • eine große Neugierde besitzt,

  • und von Geburt an ein kompetenter Menschen ist.

 

 

Hilf mir es selbst zu tun,

zeig mir wie es geht.

Ich kann und will es alleine tun.

Hab Geduld meine Wege zu begreifen,

sie sind vielleicht länger,

vielleicht brauche ich mehr Zeit,

weil ich mehr Versuche machen will.

Bitte beobachte nur und greife nicht ein.

Ich werde üben und ich werde Fehler

machen, diese erkennen und korrigieren.

(nach Maria Montessori)

 

Aus diesem Grund ist es uns wichtig, dass Ihr Kind bei uns in der Kinderkrippe…
  • eine vertrauensvolle Umgebung vorfindet, gute Beziehungen aufbauen kann und Inklusion (Dazugehörigkeit / Einschluss) erfährt. Niemand soll vom gemeinsamen Lernen und Leben ausgeschlossen werden.

  • auf seinem Entwicklungsstand abgeholt wird. Wir bestärken das Gefühl wertvoll, einzigartig und kompetent zu sein.

  • seine Gefühle (Wut, Freude, Trauer, Angst und Liebe) ausleben darf.

  • Erfahrungen im sozialen Umgang miteinander erleben kann.

  • lebenspraktische Aufgaben selbstständig bewältigen kann.

  • Interesse zum eigenständigen Entdecken und Ausprobieren zeigen darf und so lernt, wie man lernt.

  • Kontrolle über seinen Körper entwickelt – dazu gehört auch die Sauberkeitserziehung.

  • mit allen Sinnen ausprobieren und erforschen kann. Wir setzen hier Impulse, die Kinder zum eigenständigen Tun anregen.

  • Übergänge (Transition) als zu bewältigende Lebenssituation erlebt (Eingewöhnung, Übergang in den Kindergarten...) und so widerstandsfähig gegenüber Veränderungen und Belastungen wird (= Resilienz).

  • entsprechend seines Alters- und Entwicklungsstandes an Entscheidungen beteiligt wird (Partizipation).